Archiv für April 2012

SVD vs. Babelsberg

Im Spiel gegen Babelsberg konnte frühzeitig der Klassenerhalt der dritten Liga gesichert werden.
Bereits nach 7. Minuten konnte Zimmerman die Lilien auf die Siegerstraße bringen.
Danach bauten die Lilien ab, doch die Führung war zu keinem Zeitpunkt in Gefahr.
Kurz vor der Halbzeit bekam dann der Babelsberger Kühne die Rote Karte nach einem harten Foulspiel an Baier an der Seitenlinie, erstmals brachte der Platzverweis den Lilien auch den Ertrag indem erneut Preston Zimmerman zum 2:0 traf.
Nachdem Rudi Hübner in der 66. Minute an mehreren Gegenspielern vorbei zog und zum 3:0 einnetzte war der Sieg perfekt. Zwar konnte der SV03 in der 81. Minute durch Stroh-Engel auf 3:1 verkürzen, doch es blieb beim hochverdienten Sieg.
Die Mannschaft wurde lautstark von allen Teilen des Stadions angetrieben.
Aus Babelsberg reisten etwa 150 Fans an.

Jena vs. SVD

Die Partie gegen Jena begann denkbar schlecht, bereits in der ersten Minute konnte der FCC durch Nils Pichinot in Führung gehen.
Doch die Antwort der Lilien folgte direkt in der 4. Minute, Christian Beisel traf per Kopf zum Ausgleich.
Kurz vor der Halbzeit erzielte Jan Simak nach einer Einzelleistung das 2:1.
Die Zweite Halbzeit begann ebenfalls mit einem Paukenschlag, in der 50. Minuten sah der Jenenser Ramaj nach einem Kopfstoß die Rote Karte.
Danach nahmen beide Mannschaften etwas Wind aus den Segeln, und auch in Überzahl konnte der SVD kein Tor mehr erzielen.
Und so blieb es bei einer sehr bitteren Niederlage im Abstiegskampf, gegen Babelsberg am Samstag muss sich die Mannschaft deutlich steigern sonst ist das Abenteuer Liga 3 schnell wieder vorbei.
Nach Jena machten sich ca. 350 Lilienfans.
In der Heimischen Südkurve gab es an diesem Tag einen Stimmungsboykott, allerdings stimmte die Haupttribüne am Ende des Spiels das ein oder andere Lied an.

SVD vs. Oberhausen

Im Kellerduell gegen Oberhausen kamen unsere Lilien nicht über ein 1:1 hinaus.
In der 12. Minute konnte Andreas Gaebler nach einem Handspiel der RWO Innenverteidigung vom Elfmeterpunkt das 1:0 für den SVD erzielen.
Danach kam Oberhausen allerdings besser ins Spiel und konnte sich einige gute Chancen heraus spielen, in der Folge konnte David Jansen kurz vor der Halbzeit verdient zum Ausgleich verwandeln.
In der Zweiten Halbzeit dominierten die Lilien das Geschehen, doch man kam nicht über den einen Punkt hinaus.
Aus Oberhausen reisten am Mittwochabend 100 Fans an, bei insgesamt 4300 Zuschauern am Böllenfalltor.

Pädo FC – Darmstadt 0:0

Da war sie nun, die von vielen so gespannt erwartete Auswärtsfahrt nach Chemnitz. Endlich in den wirklich wilden Osten, nicht nur so ein Hüpfer über die hessische Grenze, nein, tief ins unerforschte Land sollte es gehen.

Die Vorfreude hielt sich dann aber doch in den Grenzen der üblichen Verdächtigen und der weiteren üblichen Verdächtigen. Na klar, Ostersonntag, ok, Familie, ja, gut, aber der Rest? Wozu sind wir denn aufgestiegen? Genau für diese Spiele, genau für diese Auswärtsfahrten, und da schaffen es nicht mehr als 120 Heiner sich aufzuraffen und – wo schon mal die Arbeit kaum als Hinderungsgrund gelten kann – ins gelobte Land der günstigen Eintritts- und Verpflegungspreise aufzubrechen? Schade und schon fast ein wenig peinlich für eine Fanszene, die sich für „zweitligareif“ hält. Kann dann ja lustig werden, irgendwann mal Freitag um 18 Uhr in Cottbus…

Immerhin gibt es sogar noch Leute, die Ihren Reisebus als „einzige Meeglichkeit“ sogar schieben, um das Spiel zu erreichen. Unfassbare Szenen an der früheren innerdeutschen Grenze, immerhin kam der Antrieb auf der Rückfahrt ohne Muskelkraft zurecht.

Schade auch, dass sich von den ohnehin schon wenigen Anwesenden einige darin verloren im mehr als angetrunken Zustand durch den 1,5m-Pufferblock Verbalkontakt zu Chemnitzer Anhängern zu pflegen, den sie sich selbst bei 1.200 Gästefans nicht zutrauen würden, wenn nicht der Doppelzaun dazwischen wäre. Sich dem Heimanhang auf diesem Niveau und in dieser Anzahl aufzudrängen geht nicht immer gesund aus. Dass im Notfall andere für einen in die Bresche springen, sollte man auch nicht voraussetzen. Dies resultierte nach erfolglosen Debatten in einen spontanen Standortwechsel einiger stimmungsinteressierter Leute, die sich damit sicherlich nicht vom Rest der Fanszene oder dem Großteil der anwesenden Personen, sehr wohl aber vom Verhalten an diesem Pufferblock distanzieren wollten.

Just in diese Phase fiel das bereits erwartete „Lilienschweine“-Stakkato der Heimkurve, das mit einem für diesen Fall vorbereiteten Banner unter dem Motto „Du musst ein Schwein sein in dieser Welt“ umgehend gekontert wurde. Weiteren Rufen war damit natürlich die Luft aus den Segeln genommen, was auch die Chemnitzer leicht überrumpelt einräumen mussten. Statt sinnlosem 08/15-Gepöbel wurden nun sprachwitzige Duelle à la „Arbeit gibt’s für euch nur in Frankfurt!“ vs. „Arbeit gibt’s für euch überhaupt nicht!“ geführt. Bei irgendeiner auf sächsisch erwähnten Fahnengeschichte fühlten wir uns dagegen nicht wirklich angesprochen, weiß der Geier, was die meinten ;) .
Dadurch angestachelt und aufgeweckt folgte sogar inniger Support für die eigene Mannschaft, die sich wacker zum Auswärtspunkt schlagen konnte. Über lange Strecken war aus dem Chemnitzer Block sonst nur Singsang aus dem harten Kern zu hören, gegen Spielende legten die Himmelblauen stimmungstechnisch aber einiges in die „drei-Punkte-olé“-Waagschale. So waren es am Ende lediglich die Stöhn-Geräusche des Stadionsprechers in das nicht ausgeschaltete Mikro, die Minus- und lautstarke Bedenkenpunkte für den Gastgeber ergaben – man sollte wirklich mal schauen, wo sich die Einlaufkinder während des Spiels aufhalten.

Die Mannschaft bedankte sich artig für die Unterstützung, lachte über die Lilienschweine und „Arbeit“-Fangesänge, wir taten es ihr für den hart erkämpften Punkt gleich. Im Grunde alles in Ordnung, dennoch der peinlichste Auswärtsauftritt seit Jahren.

Nur wer da war, kann auch mitreden, also auf nach Jena!

SVD vs. Unterhaching

In einer schwachen Partie konnte man im Heimspiel gegen Unterhaching nur einen Punkt am Böllenfalltor behalten.
Die größten Chancen hatten Marcus Steegmann und Oliver Heil im zweiten Durchgang der Partie.
Insgesamt waren 4500 Zuschauer am Bölle davon circa 30 aus Unterhaching.