Archiv für Januar 2012

Bielefeld vs. SVD

Spiel:
Vor 8168 Zuschauern auf der Bielefelder Alm konnte sich die Arminia mit 3:2 gegen unsere Lilien durchsetzen.
Die Erste Halbzeit wurde deutlich vom SVD dominiert, nur dem Bielefelder Torwart Ortega ist es zu verdanken das der längst überfällige Führungstreffer nicht erzielt wurde.
Wie das im Fußball so ist, konnte dann in der 39. Minute Fabian Klos das 1:0 für den DSC erzielen.
Davon unbeeindruckt kamen die Lilien aus der Kabine.
Doch bereits in der 49. Minute konnte erneut Fabian Klos das unverdiente 2:0 nach einem Konter der Arminen erzielen.
Zehn Minuten Später erhöhte Johannes Rahn auf 3:0.
Danach dachte man die Partie wäre bereits entschieden, doch der eingewechselte Preston Zimmerman konnte mit einem Distanzschuss in der 82.Minute auf 3:1 verkürzen. Die Lilien waren nun wieder in der Partie, nachdem Steegmann einen Elfmeter verschossen hatte, brachte Boele den Ball mit einer Flanke wieder in den Strafraum und Oliver Heil traf zum 3:2 Anschlusstreffer.
Angetrieben von den Mitgereisten Fans, warf das Team nochmal alles nach vorne doch der Ausgleichtreffer konnte leider nicht mehr gelingen.

Support:
500 Lilien machten sich auf den Weg nach Bielefeld um ihren SVD im Abstiegskampf zu unterstützen.
Der Support begann sehr lautstark, mit den ersten Schlachtrufen dürfte man sich das ein oder andere Mal Gehör verschafft haben auf der Bielefelder Alm.
Nach den Gegentreffern kurz vor und kurz nach der Halbzeit wurde es allerdings ein wenig leiser im Gästeblock.
Doch kurz vor Schluss, nachdem Anschlusstreffer von Zimmerman, brüllten die 500 Heiner ihre Mannschaft nach vorne leider ohne den Ausgleich bejubeln zu können.
Auf der Gegenseite war die Stimmung natürlich bis kurz vor Schluss Spielbedingt gut.

SVD vs. Sandhausen

Sandhausen also… Na gut, wer’s braucht. Eigentlich dachten wir ja die Zeiten der Dorfclubs und unattraktiven Gegner nach dem Aufstieg hinter uns gelassen zu haben, aber gut, verbuchen wir es wohlwollend unter „Nostalgie“. Mit ein wenig Pech dürfen sich dann im nächsten Jahr die Zweitligisten an diesem Gegner erfreuen.

Neu war dagegen unser Standort bei diesem Duell gegen den Tabellenzweiten: AFD im A-Block, das gab’s auch noch nie. Dieser perfide Schachzug wurde über Monate geplant, so waren schon seit Oktober immer wieder einzelne Gruppenmitglieder mal eine halbe Stunde im A-Block, um einen genaueren Einblick in die dortigen Abläufe zu bekommen. Zur Winterpause waren wir uns schließlich einig: Der Supportstil dort passt sehr gut zu unserer eigenen Art die Lilien anzufeuern. Für Fahnen und Doppelhalter sind wir nicht gerade bekannt, dafür sind uns v.a. laute Gesänge wichtig, die ebenso lautstark auf dem Platz und im Gästeblock ankommen. Für uns ist es völlig legitim auch mal ein paar Minuten Ruhe und reine Verfolgung des Spielverlaufs zu haben, um dann umso energischer, emotionaler und v.a. lautstärker darauf zu reagieren. Zwar singen wir vielleicht ein wenig mehr oder häufiger als der A-Block im Schnitt, aber spätestens seitdem uns bei den dortigen Besuchen beteuert wurde, dass zwar die Besucherzahl stetig steige, das Stimmungspotential aber längst nicht voll genutzt werde, war uns klar, dass wir dadurch umso kompatibler für den neuen Block sind.
Auf der anderen Seite ließ sich beobachten, wie der Zuspruch zum F-Block von Spiel zu Spiel abnahm und es sich immer wieder schwierig gestaltete, nötige Kompromisse bei der Stilrichtung zu finden. So fällten wir unsere Entscheidung schon vor der Mitteilung der Ultras, künftig nicht mehr aktiv bei den Spielen aufzutreten. Dies bekräftigte allenfalls noch unseren Entschluss, hielten wir es für umso schwieriger aus einem nun noch leereren Block unsere Mannschaft effektiv anzufeuern.

So dackelten wir also im Gänsemarsch in den Block und quetschten uns mit ca. 25 Mann zusätzlich in den ohnehin schon gut besetzten oberen Supportbereich des Blocks, natürlich die vorhandenen Namensschilder beachtend. Nach einer gebotenen Zurückhaltung in der ersten Hälfte fühlten wir uns im berauschenden Spielverlauf (Barcelona wir kommen!) immer wohler im neuen Revier. Gerade in der zweiten Hälfte wurde es richtig laut und war auf dem Platz mal weniger los, wurde es umso lustiger und kreativer: Spontane Reaktionen auf aktuelle Geschehnisse sind ja im A-Block nichts Neues. Eben genau unser Ding.

Wir hoffen, dass wir im A-Block weiter so willkommen sind, wie es am Samstag der Fall war. Wir freuen uns darauf die spezielle Darmstädter Fankultur mit den dort anwesenden Gruppen weiter voran zu treiben und dem Böllenfalltor so zumindest einen lebendigen und vollen Fanblock zu erhalten. Dennoch verdienen sich die verbliebenen Mohikaner im F-Block ebenso Respekt für die dort geleistete Unterstützung.

Fankongress 2012

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