Archiv für September 2011

OFC-Fans beschmieren Hockey-Platz des TEC

Lilienfans bieten Hilfe bei der Reinigung an.

Die Anhänger der Offenbacher Kickers haben seit Jahren mit Vorurteilen über ihren Bildungsgrad oder ihre Intelligenz zu kämpfen. Immer wieder wurden sie Opfer pauschaler Verunglimpfungen und Anspielungen zu diesem Thema, ohne sich wirklich dagegen zur Wehr setzen zu können.

Im Vorfeld des Derbys am Sonntag scheinen sich zumindest die Vorurteile über die Beherrschung der deutschen Rechtschreibung als aus der Luft gegriffen herauszustellen. Grundkenntnisse sind vorhanden, immerhin in ausreichender Form, um den Hockeyplatz des TEC in Nachbarschaft zum SV Darmstadt 98 mit den Worten „Tod und Hass dem SVD!“ zu beschmieren.

Was nun der Hockeyverein abgesehen von enormen Kosten und Sachschaden von dieser Information hat, bleibt ebenso offen, wie die Frage nach der Orientierungsfähigkeit des mutmaßlichen Offenbachers. Ganz davon abgesehen, dass es sich per se um eine dumme Tat handelt, befindet sich der Eingang zum TEC in einer gänzlich anderen Straße als der zum Lilientrainingsgelände. Spätestens auf dem Kunstrasen angelangt, hätte man von einem Fußballanhänger erwarten können, dass er geringfügige Disparitäten bei den Abmessungen der Tore, des Feldes oder auch ungewöhnliche Linienführungen hätte feststellen können.

Unser Fazit aus der Geschichte: Vorurteile, die offensichtlich für Einzelne zutreffen, lassen sich auf diesem Weg wohl kaum entkräften.

Dem TEC wollen wir gleichzeitig unsere Hilfe dabei anbieten, in der kommenden Woche den entstandenen Schaden zu entfernen. Gegen Dummheit hilft es nur gemeinsam einzustehen. Weiters freuen wir uns natürlich über jeden Hockeyspieler und –anhänger, der am Sonntag mal nebenan vorbei schaut, um die Lilien friedlich zu unterstützen.

Usual Suspects Darmstadt

Derby!!

SVD vs. Preußen Münster

Spiel:
Mit 2:1 konnte man in einer umkämpften Partie gegen Preußen Münster gewinnen, und so mit einem Positiven Erlebnis ins Derby am 02.10. gehen.
Der SVD konnte durch Preston Zimmermann in Führung gehen, ehe Münster kurz vor der Halbzeit ausgleichen konnte.
Nach dem Seitenwechsel hatten unsere Lilien einige gute Chancen, und dominierten das Spiel.
Nach einer Standartsituation konnte Danny Latza den 2:1 Endstand erzielen.

Support:
Mit Münster kam wieder eine interessante Fanszene ans Böllenfalltor.
Leider wurden durch kollektive Strafen nach den Vorfällen bei deren Derby gegen Osnabrück, alle Fahnen verboten.
Auf diese Problematik wurde mit Hilfe von Spruchbändern auf beiden Seiten hingewiesen.
Mit dem Support kann man auf unserer Seite relativ zufrieden sein, vor allem der A-Block hatte wohl einen sehr guten Tag erwischt.
Aber auch im F-Block wurde es das ein oder andere Mal gut laut, das macht Hoffnung mit Blick auf das Heimspiel gegen den Scheiß OFC.

Materialverbote Darmstadt – Münster

Der Fanverein Darmstadt 98 zu:
Materialverboten für Gästefans aus Münster am Böllenfalltor

Mit Erschrecken mussten wir aus Münsteraner Fankreisen erfahren, dass den Fans des SC Preußen beim Gastspiel in Darmstadt in Absprache der beiden beteiligten Vereine mit der Polizei die Mitnahme fast aller gängigen Fanutensilien untersagt wurde.

Die Anhänger aus Münster dürfen weder Fahnen, Schwenkfahnen, Zaunfahnen noch andere Banner mit sich führen, von großen Choreographien ganz zu schweigen. Dabei sind es doch erst solche Stilmittel, die den Fußball zu dem bunten und beliebten Sport machen, wie wir ihn kennen. Jeder Fan sollte die Möglichkeit haben, seine Vereinsliebe und seine Vereinsfarben auch optisch zu präsentieren. Ein Gut, das so eigentlich nie in Frage gestellt wurde: Reden wir doch von keinerlei illegalen Materialien, sondern von Dingen die man so in jedem Vereinsfanshop zu kaufen bekommt und die zur Deckung der Vereinsetats beitragen.

Die Begründung für die Verbote wird in den Vorkommnissen beim Auswärtsspiel der Preußen beim VfL Osnabrück gesehen. Dort wurde aus einem Block von tausenden SCP-Fans ein Böller geworfen, dessen Wirkung mehrere Menschen verletzte. Ein verachtenswerter Vorgang, der mit unserem Verständnis von Fankultur nichts zu tun hat. Da sind sich auch die SCP-Anhänger mit uns einig, wie sie beim darauf folgenden Heimspiel mit Spruchbändern demonstrierten.

Wir hoffen, dass der Täter gefunden und bestraft wird. Wir sprechen uns aber ausdrücklich und vehement gegen diese Art der Kollektivbestrafung und Vorabkriminalisierung aus, die sich für den kommenden Samstag andeutet. Mit dem Verbot dieser Fanutensilien wird kein Böllerwerfer und kein Chaot bestraft, sondern die redlichen Fans, auf deren Unterstützung man eigentlich hofft, wenn es darum geht derartige Vorfälle aufzuklären. Sollten diese Verbote darauf abzielen, einen möglichen Sichtschutz zum Anzünden und Werfen von Böllern zu verbieten, möchten wir die handelnden Personen ausdrücklich auf die Größe und optische Unauffälligkeit dieser Böller aufmerksam machen. Selbst ein Stadionheft, ein Regenschirm, oder ein Passant würden genauso als Sichtschutz genügen.

Daher sehen wir in der Maßnahme eine rein willkürliche Entscheidung, die weniger der Prävention dient, als bereits im Vorfeld der Partie Unverständnis und Unmut zu streuen – im Grunde genau das, was polizeiliche Maßnahmen normalerweise verhindern sollten.

Fanverein Darmstadt 98 e.V.

Saarbrücken vs. SVD

Spiel:
Mit 4:0 verlor man am Dienstag Abend in Saarbrücken.
Unsere Elf startete vielversprechend und hatte eine gute Chance durch Marcus Steegmann, doch nach den erste 15. Minuten gab es einen großen Knick im Spiel.
Kampflos ergab man sich dem Gegner, Saarbrücken nutzte das gnadenlos aus.
So war Saarbrücken am Ende leider verdienter Sieger.

Support:
Im Ludwigspark fanden sich c.a 5200 Zuschauer ein, von denen c.a 500 aus Darmstadt gekommen sind.
Support Spielbedingt natürlich weniger gut, in der zweiten Halbzeit versuchte man sich dann Kompakter zustellen und so dürfte man wenigstens 1-2 Mal Gehör verschafft haben.
Auf der Gegenseite gab es zum einen die Virage Est, die eher auf Melodische klänge setzte.
Und die Ultras Saarbrücken im Block D, die versuchten eine breitere Masse in den Support einzubinden.
Vor allem in der Zweiten Halbzeit stiegen weitere Teile des Stadions in die Gesänge ein, und so konnte das ein oder andere Mal eine beachtliche Lautstärke auf Saarbrücker Seite erreicht werden.
Unterstützt wurde die Virage Est durch die Ultras aus Düsseldorf.