SVD vs. Sandhausen

Sandhausen also… Na gut, wer’s braucht. Eigentlich dachten wir ja die Zeiten der Dorfclubs und unattraktiven Gegner nach dem Aufstieg hinter uns gelassen zu haben, aber gut, verbuchen wir es wohlwollend unter „Nostalgie“. Mit ein wenig Pech dürfen sich dann im nächsten Jahr die Zweitligisten an diesem Gegner erfreuen.

Neu war dagegen unser Standort bei diesem Duell gegen den Tabellenzweiten: AFD im A-Block, das gab’s auch noch nie. Dieser perfide Schachzug wurde über Monate geplant, so waren schon seit Oktober immer wieder einzelne Gruppenmitglieder mal eine halbe Stunde im A-Block, um einen genaueren Einblick in die dortigen Abläufe zu bekommen. Zur Winterpause waren wir uns schließlich einig: Der Supportstil dort passt sehr gut zu unserer eigenen Art die Lilien anzufeuern. Für Fahnen und Doppelhalter sind wir nicht gerade bekannt, dafür sind uns v.a. laute Gesänge wichtig, die ebenso lautstark auf dem Platz und im Gästeblock ankommen. Für uns ist es völlig legitim auch mal ein paar Minuten Ruhe und reine Verfolgung des Spielverlaufs zu haben, um dann umso energischer, emotionaler und v.a. lautstärker darauf zu reagieren. Zwar singen wir vielleicht ein wenig mehr oder häufiger als der A-Block im Schnitt, aber spätestens seitdem uns bei den dortigen Besuchen beteuert wurde, dass zwar die Besucherzahl stetig steige, das Stimmungspotential aber längst nicht voll genutzt werde, war uns klar, dass wir dadurch umso kompatibler für den neuen Block sind.
Auf der anderen Seite ließ sich beobachten, wie der Zuspruch zum F-Block von Spiel zu Spiel abnahm und es sich immer wieder schwierig gestaltete, nötige Kompromisse bei der Stilrichtung zu finden. So fällten wir unsere Entscheidung schon vor der Mitteilung der Ultras, künftig nicht mehr aktiv bei den Spielen aufzutreten. Dies bekräftigte allenfalls noch unseren Entschluss, hielten wir es für umso schwieriger aus einem nun noch leereren Block unsere Mannschaft effektiv anzufeuern.

So dackelten wir also im Gänsemarsch in den Block und quetschten uns mit ca. 25 Mann zusätzlich in den ohnehin schon gut besetzten oberen Supportbereich des Blocks, natürlich die vorhandenen Namensschilder beachtend. Nach einer gebotenen Zurückhaltung in der ersten Hälfte fühlten wir uns im berauschenden Spielverlauf (Barcelona wir kommen!) immer wohler im neuen Revier. Gerade in der zweiten Hälfte wurde es richtig laut und war auf dem Platz mal weniger los, wurde es umso lustiger und kreativer: Spontane Reaktionen auf aktuelle Geschehnisse sind ja im A-Block nichts Neues. Eben genau unser Ding.

Wir hoffen, dass wir im A-Block weiter so willkommen sind, wie es am Samstag der Fall war. Wir freuen uns darauf die spezielle Darmstädter Fankultur mit den dort anwesenden Gruppen weiter voran zu treiben und dem Böllenfalltor so zumindest einen lebendigen und vollen Fanblock zu erhalten. Dennoch verdienen sich die verbliebenen Mohikaner im F-Block ebenso Respekt für die dort geleistete Unterstützung.

Fankongress 2012

Auf der Homepage zum Fankongress 2012 befinden sich bereits erste Informationen und Impressionen.
Desweiteren wird euch auf Facebook und Twitter über die aktuellen Ereignisse auf dem laufenden gehalten.

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VFL Osnabrück vs. SVD

Spiel:
Zum Abschluss des tollen Jahres 2011 gab es in Osnabrück leider eine verdiente Niederlage der Lilien zu sehen, mit 4:1 musste man sich an der Bremer Brücke dem VFL geschlagen geben.
Zu Beginn kam der SVD zu guten Chancen, genutzt wurden diese allerdings nicht.
Der VFL Osnabrück konnte seine Möglichkeiten deutlich besser nutzen und so stand es bereits nach 23. Minuten 2:0 für die Lila-Weißen.
Kurz nach der Halbzeit erhöhte der VFL durch Aleksandar Kotuljac auf 3:0.
In der 70. Minute traf Marcus Steegmann per Kopf zum 3:1, doch bereits vier Minuten später wurden den Mitgereisten Lilienfans die letzten Hoffnungen durch Gerrit Wegkamp geraubt, der die verdiente 4:1 Niederlage des Sportvereins besiegelte.

Support:
Etwa 300 Lilien machten sich auf den Weg nach Osnabrück, es wären wohl einige Darmstädter mehr geworden doch das Spiel stand an den Vortagen noch auf der Kippe.
Der Support begann gut, wurde aber durch die Gegentreffer deutlich schlechter.
Erst zum Ende der Partie wurde es wieder etwas lauter im Gästeblock.
Die Fans des VFL Osnabrück zeigten zu Beginn eine simple Blockfahne, als diese wieder herunter gezogen wurde gab es ein nettes Schnipsel Intro zu sehen.
Die Stimmung war durch das Spiel bedingt natürlich ganz gut, so konnte man vor allem nach dem 2:0 die VFL Fans das ein oder andere Mal lautstark vernehmen.

Osnabrück Auswärts, 17 Dezember

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VFL Osnabrück vs. Darmstadt 1898
17 Dezember
Anpfiff: 14 Uhr

Darmstadt kommt!

SVD vs. VfR Aalen

Spiel:
Im ersten Spiel der Rückrunde verloren die Lilien mit 1:2 gegen den VFR Aalen.
Bereits nach 6 Minuten ging der VFR mit 1:0 in Führung durch Andreas Hofmann, dass 2:0 erzielte Martin Dausch nach einem Foulelfmeter.
In der zweiten Halbzeit konnte sich der SVD etwas steigern und noch den Anschlusstreffer durch Oliver Heil erzielen. Leider gelang der Ausgleich kurz vor Schluss nicht mehr und so blieb es beim Auswärtssieg für den VfR Aalen.

Support:
Der Großteil der Lilienfans zog auch heute die Stille vor. Auch wenn’s schwer fällt, aber mit verbundenen Händen klatscht es sich eben nicht wirklich gut.
Auf der Gegenseite circa 100 mitgereiste Fans aus Aalen, die zu Beginn mit einer kleinen Pyroaktion auf sich aufmerksam machten.



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